Von Jürgen Dieter Ueckert
Ein
seltsames Interview mit Marcel Reich-Ranicki in der Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-guenter-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html).
Aber bitte: LESEN, Lesen, lesen ...
Der „Großkritiker“ a. D. hat schlicht sein altes dickes Lob für Günter Grass vergessen (MRR hat sogar ein sehr positives Buch über GG geschrieben). So ist es, wenn jetzt ein Kritiker-Greis dümmlich vor sich hinbrabbelt. Dieses MRR-Interview liest sich wie eine intellektuelle Hinrichtung durch die FAS.
Ich habe vieles von MRR gelesen, Dummes und Kluges, aber so etwas Schlimmes wie dieses FAS-Interview, das habe noch nie von ihm gelesen. Allerdings - dieses MRR-Interview gäbe es nicht, hätte nicht der egomanische Günter Grass sein sogenanntes "Gedicht" für die SÜDDEUTSCHE geschrieben (übrigens - ich werfe ihm nicht vor, dass er als 17-Jähriger bei der SS war; sehr schlimm ist, dass er seine SS-Waffen-Zeit jahrzehntelang schlicht verschwiegen hat - wie auch Walter Jens, Erhard Eppler, etc. ihre NSDAP-Mitgliedschaft).
Und jetzt dazu das eigentümliche Israel-Gedicht von GG. Aber es wird noch absurder: Das "DDR-Verhalten" der israelischen Regierung – ein Einreiseverbot für Nobelpreisträger GG. Wie hieß es „einst“ so schön: „Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren.“ (WELT, 07.04.2012) – Dazu fällt mir nur ein: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“
Dienstag, 10. April 2012
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-guenter-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html).
Aber bitte: LESEN, Lesen, lesen ...
Der „Großkritiker“ a. D. hat schlicht sein altes dickes Lob für Günter Grass vergessen (MRR hat sogar ein sehr positives Buch über GG geschrieben). So ist es, wenn jetzt ein Kritiker-Greis dümmlich vor sich hinbrabbelt. Dieses MRR-Interview liest sich wie eine intellektuelle Hinrichtung durch die FAS.
Ich habe vieles von MRR gelesen, Dummes und Kluges, aber so etwas Schlimmes wie dieses FAS-Interview, das habe noch nie von ihm gelesen. Allerdings - dieses MRR-Interview gäbe es nicht, hätte nicht der egomanische Günter Grass sein sogenanntes "Gedicht" für die SÜDDEUTSCHE geschrieben (übrigens - ich werfe ihm nicht vor, dass er als 17-Jähriger bei der SS war; sehr schlimm ist, dass er seine SS-Waffen-Zeit jahrzehntelang schlicht verschwiegen hat - wie auch Walter Jens, Erhard Eppler, etc. ihre NSDAP-Mitgliedschaft).
Und jetzt dazu das eigentümliche Israel-Gedicht von GG. Aber es wird noch absurder: Das "DDR-Verhalten" der israelischen Regierung – ein Einreiseverbot für Nobelpreisträger GG. Wie hieß es „einst“ so schön: „Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren.“ (WELT, 07.04.2012) – Dazu fällt mir nur ein: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“
Dienstag, 10. April 2012
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