Sonntag, 16. Februar 2014

Die letzte Rache aus der DDR

Gelernt ist gelernt


Von Jürgen Dieter Ueckert

In der Union rätseln einige Parteifreunde, woher Angie Merkel ihre politischen Aufträge bekommt – Aufträge mit dem Ziel, die Union in das babylonische Exil zu führen.

In diesen Bundesländern hat FDJ-Angie es bei Landtagswahlen schon grandios geschafft:
Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Baden-Württemberg.
Viele kluge Politik-Beobachter behaupten ja, Angie schafft es auch bei den nächsten Landtagwahlen, die CDU/CSU in die Opposition zu schicken – in Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen … und auch in Bayern. Und wundern sich, wie Angie es zielgenau schafft, die christdemokratische/-soziale Fürsten zu entmannen.

Wie heißt es im politischen Berlin der Journalisten so schön:
FDJ-Angie ist die letzte Rache von DDR-Erich-Honecker an der alten Bundesrepublik und an ihrer christlichen Partei.

Und in der Opposition wird laut gehöhnt: Wenn Angie Merkel einen Politiker unterstützt, dann wird er garantiert verlieren ... Jürgen Rüttgers, Ole von Beust, Stefan Mappus, Horst Köhler, Christian Wulff, Nicolas Sarkozy ... Angie, der lebende Sargnagel ...

Die Bundespräsidenten-Kandidatur von Joachim Gauck wollte FDJ-Angie mit aller Macht verhindern ... jetzt versucht sie es mit heftiger Umarmung … in alter DDR-Manier. Politik oder Kirche im Sozialismus. Gelernt ist gelernt. 


Heilbronn, Donnerstag, 15.03.2012

Das alte dicke Lob

Israel - Grass - MRR


Von Jürgen Dieter Ueckert
 
Ein seltsames Interview mit Marcel Reich-Ranicki in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-guenter-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html).
Aber bitte: LESEN, Lesen, lesen ...

Der „Großkritiker“ a. D. hat schlicht sein altes dickes Lob für Günter Grass vergessen (MRR hat sogar ein sehr positives Buch über GG geschrieben). So ist es, wenn jetzt ein Kritiker-Greis dümmlich vor sich hinbrabbelt. Dieses MRR-Interview liest sich wie eine intellektuelle Hinrichtung durch die FAS.

Ich habe vieles von MRR gelesen, Dummes und Kluges, aber so etwas Schlimmes wie dieses FAS-Interview, das habe noch nie von ihm gelesen. Allerdings - dieses MRR-Interview gäbe es nicht, hätte nicht der egomanische Günter Grass sein sogenanntes "Gedicht" für die SÜDDEUTSCHE geschrieben (übrigens - ich werfe ihm nicht vor, dass er als 17-Jähriger bei der SS war; sehr schlimm ist, dass er seine SS-Waffen-Zeit jahrzehntelang schlicht verschwiegen hat - wie auch Walter Jens, Erhard Eppler, etc. ihre NSDAP-Mitgliedschaft).

Und jetzt dazu das eigentümliche Israel-Gedicht von GG. Aber es wird noch absurder: Das "DDR-Verhalten" der israelischen Regierung – ein Einreiseverbot für Nobelpreisträger GG. Wie hieß es „einst“ so schön: „Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren.“ (WELT, 07.04.2012) – Dazu fällt mir nur ein: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“ 


Dienstag, 10. April 2012