Jürgen Dieter Ueckert - Kommentare 2012
Samstag, 22. März 2014
Die Linken sind strutsauer auf das deutsche Volk
Zur Demokratie verurteilt
Bei den deutschen Linken habe ich immer den Eindruck, sie seien verkappte National(sozia)listen.
Linke in Deutschland sind sauer auf die Alliierten - vor allem auf die Amerikaner, weil sie in Westdeutschland einem Teil des deutschen Volkes Freiheit und Demokratie gebracht haben. Oder besser: Die Deutschen dazu verurteilten.
Als der andere Teil des deutschen Volkes 1953 in der sowjetischen Besatzungszone - auch DDR genannt - einen blutigen Aufstand gegen die kommunistische Diktatur veranstalten, da war die Linken in Westdeutschland und auch in Ostdeutschland sehr böse ... auf diese deutsche Demokraten.
Der Schriftsteller Bert Brecht meinte - zum Aufstand der Arbeiter in der DDR 1953- lapidar und ironisch: 'Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?' - Und die linken Autonomen im lande wollen überhaupt kein Deutschland mehr.
Ohnehin ... die deutschen Linken sind immer noch sauer auf das gesamte deutsche Volk, weil es sich 1945 nicht selbst von der Nazi-Herrschaft befreit hat, sondern sich von den Alliierten (Amerikaner, Engländer, Franzosen und Russen) durch einen „Zweiten Weltkrieg“ unfreiwillig befreien lassen.
Und die deutschen Linke waren besonders sauer auf die deutschen Wähler. Denn - 1933 hatten die deutschen Wähler nicht dem Führer der Partei NSDAP Adolf Hitler eine Mehrheit gegeben. Um Reichskanzler zu werden, benötigte er zunächst den Reichspräsidenten Hindenburg - und die rechtskonservativen Parteien im Reichstag zur Koalition.
Aber erst ein Putsch im völlig rechtsfreien Raum vom Jahre 1934 machte Hitler seinen Kanzlerstuhl sattelfest: Er behauptete, sein Duz-Freund Ernst Röhm, der schwule SA-Reichsführer, habe einen Putsch gegen seine Koalitions-Regierung geplant.
Zusammen mit der SS, Gestapo und Teile der Reichswehr nahm Adolf Hitler sich das Recht, zum "obersten Gerichtsherren“ in Deutschland auszurufen, er ließ ohne Gerichtsurteile (der Staatsrechtler Carl Schmitt: Der Führer schützt das Recht) fast die ganze SA-Führung (Nazi-Propaganda: ‚Säuberungsaktion gegen homosexuelle Praktiken‘) einfach so erschießen, dazu noch eine andere Gegner (Generäle, Parteifreunde, und andere). Kurz gesagt: eine Nacht der langen Messer.
Die Rechtfertigung Hitlers in einer Rede wurde zum heftigen Beifall bedacht - von Adel, Bürgertum, Reichswehr, ehemaligen SPD- und KPD-Wählern, Gewerkschaftern, Beamten, etc. - All diesen deutschen Gruppen waren froh darüber, von diesen bisher krakeelten Proleten in brauner Uniform befreit zu sein. Die große Koalition vom deutschen Führer und seinem deutschen Volk war mit großem Beifall geschaffen.
Dieser „Verrat“ der Mehrheit des deutschen Volkes an SPD, KPD und linken Gewerkschaften werden die deutschen Linken nie vergessen – und nie vergeben. Die absolute Mehrheit des deutschen Volkes marschierte offenbar lieber an der Seite des Nazi-Siegers - als unter sozialistischen Parteien zu darben - bis 1945.
Und heute? Deutschland hat heute einen Bundespräsidenten bekommen, der fünfzig Jahre kommunistische Diktatur am eigenen Leib erlitten hat - und der seinem sogenannten "DDR-Volk“ sehr dankbar ist, dass es durch eine friedvolle Revolution 1989 die kommunistische Diktatur abschüttelte - und die lang ersehnte Freiheit erkämpft hatte.
Auf diese ostdeutsche Revolution kann das deutsche Volk sehr stolz sein. Und auch darauf, dass mit Joachim Gauck - nach 22 Jahren deutscher Wiedervereinigung - als erster Ostdeutscher als deutscher Bundespräsident gewählt wurde – gegen die Stimmen der deutschen Linken.
Es wäre besser gewesen, wenn die Bundesversammlung in Berlin Joachim Gauck schon vor zwei Jahren gewählt hätte. Damals kämpfte Angela Merkel mit ihrer knappen CDU-CSU-FDP-Mehrheit gegen Joachim Gauck an … und wählte Christian Wulff … für Angela Merkels seltsames Demokratie-Verständnis reichlich peinlich.
Heilbronn am 19.03.2012
Sonntag, 16. Februar 2014
Die letzte Rache aus der DDR
Gelernt ist gelernt
Von Jürgen
Dieter Ueckert
In der Union rätseln einige Parteifreunde, woher Angie Merkel ihre politischen Aufträge bekommt – Aufträge mit dem Ziel, die Union in das babylonische Exil zu führen.
In diesen Bundesländern hat FDJ-Angie es bei Landtagswahlen schon grandios geschafft:
Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Baden-Württemberg.
Viele kluge Politik-Beobachter behaupten ja, Angie schafft es auch bei den nächsten Landtagwahlen, die CDU/CSU in die Opposition zu schicken – in Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen … und auch in Bayern. Und wundern sich, wie Angie es zielgenau schafft, die christdemokratische/-soziale Fürsten zu entmannen.
Wie heißt es im politischen Berlin der Journalisten so schön:
FDJ-Angie ist die letzte Rache von DDR-Erich-Honecker an der alten Bundesrepublik und an ihrer christlichen Partei.
Und in der Opposition wird laut gehöhnt: Wenn Angie Merkel einen Politiker unterstützt, dann wird er garantiert verlieren ... Jürgen Rüttgers, Ole von Beust, Stefan Mappus, Horst Köhler, Christian Wulff, Nicolas Sarkozy ... Angie, der lebende Sargnagel ...
Die Bundespräsidenten-Kandidatur von Joachim Gauck wollte FDJ-Angie mit aller Macht verhindern ... jetzt versucht sie es mit heftiger Umarmung … in alter DDR-Manier. Politik oder Kirche im Sozialismus. Gelernt ist gelernt.
Heilbronn, Donnerstag, 15.03.2012
In der Union rätseln einige Parteifreunde, woher Angie Merkel ihre politischen Aufträge bekommt – Aufträge mit dem Ziel, die Union in das babylonische Exil zu führen.
In diesen Bundesländern hat FDJ-Angie es bei Landtagswahlen schon grandios geschafft:
Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Baden-Württemberg.
Viele kluge Politik-Beobachter behaupten ja, Angie schafft es auch bei den nächsten Landtagwahlen, die CDU/CSU in die Opposition zu schicken – in Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen … und auch in Bayern. Und wundern sich, wie Angie es zielgenau schafft, die christdemokratische/-soziale Fürsten zu entmannen.
Wie heißt es im politischen Berlin der Journalisten so schön:
FDJ-Angie ist die letzte Rache von DDR-Erich-Honecker an der alten Bundesrepublik und an ihrer christlichen Partei.
Und in der Opposition wird laut gehöhnt: Wenn Angie Merkel einen Politiker unterstützt, dann wird er garantiert verlieren ... Jürgen Rüttgers, Ole von Beust, Stefan Mappus, Horst Köhler, Christian Wulff, Nicolas Sarkozy ... Angie, der lebende Sargnagel ...
Die Bundespräsidenten-Kandidatur von Joachim Gauck wollte FDJ-Angie mit aller Macht verhindern ... jetzt versucht sie es mit heftiger Umarmung … in alter DDR-Manier. Politik oder Kirche im Sozialismus. Gelernt ist gelernt.
Heilbronn, Donnerstag, 15.03.2012
Das alte dicke Lob
Israel - Grass - MRR
Von Jürgen Dieter Ueckert
Ein
seltsames Interview mit Marcel Reich-Ranicki in der Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-guenter-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html).
Aber bitte: LESEN, Lesen, lesen ...
Der „Großkritiker“ a. D. hat schlicht sein altes dickes Lob für Günter Grass vergessen (MRR hat sogar ein sehr positives Buch über GG geschrieben). So ist es, wenn jetzt ein Kritiker-Greis dümmlich vor sich hinbrabbelt. Dieses MRR-Interview liest sich wie eine intellektuelle Hinrichtung durch die FAS.
Ich habe vieles von MRR gelesen, Dummes und Kluges, aber so etwas Schlimmes wie dieses FAS-Interview, das habe noch nie von ihm gelesen. Allerdings - dieses MRR-Interview gäbe es nicht, hätte nicht der egomanische Günter Grass sein sogenanntes "Gedicht" für die SÜDDEUTSCHE geschrieben (übrigens - ich werfe ihm nicht vor, dass er als 17-Jähriger bei der SS war; sehr schlimm ist, dass er seine SS-Waffen-Zeit jahrzehntelang schlicht verschwiegen hat - wie auch Walter Jens, Erhard Eppler, etc. ihre NSDAP-Mitgliedschaft).
Und jetzt dazu das eigentümliche Israel-Gedicht von GG. Aber es wird noch absurder: Das "DDR-Verhalten" der israelischen Regierung – ein Einreiseverbot für Nobelpreisträger GG. Wie hieß es „einst“ so schön: „Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren.“ (WELT, 07.04.2012) – Dazu fällt mir nur ein: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“
Dienstag, 10. April 2012
(http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-guenter-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html).
Aber bitte: LESEN, Lesen, lesen ...
Der „Großkritiker“ a. D. hat schlicht sein altes dickes Lob für Günter Grass vergessen (MRR hat sogar ein sehr positives Buch über GG geschrieben). So ist es, wenn jetzt ein Kritiker-Greis dümmlich vor sich hinbrabbelt. Dieses MRR-Interview liest sich wie eine intellektuelle Hinrichtung durch die FAS.
Ich habe vieles von MRR gelesen, Dummes und Kluges, aber so etwas Schlimmes wie dieses FAS-Interview, das habe noch nie von ihm gelesen. Allerdings - dieses MRR-Interview gäbe es nicht, hätte nicht der egomanische Günter Grass sein sogenanntes "Gedicht" für die SÜDDEUTSCHE geschrieben (übrigens - ich werfe ihm nicht vor, dass er als 17-Jähriger bei der SS war; sehr schlimm ist, dass er seine SS-Waffen-Zeit jahrzehntelang schlicht verschwiegen hat - wie auch Walter Jens, Erhard Eppler, etc. ihre NSDAP-Mitgliedschaft).
Und jetzt dazu das eigentümliche Israel-Gedicht von GG. Aber es wird noch absurder: Das "DDR-Verhalten" der israelischen Regierung – ein Einreiseverbot für Nobelpreisträger GG. Wie hieß es „einst“ so schön: „Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren.“ (WELT, 07.04.2012) – Dazu fällt mir nur ein: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“
Dienstag, 10. April 2012
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